Free Style - Wer steckt hinter micro Xtreme?

Micro hat zwei Rider mit der Leitung von Micro Xtreme betraut: Benjamin Friant und Simon Roduit. Beide sind Profi -Rider. Sie kümmern sich um das Design der Scooter, sowie um alle Produkte, die direkt oder indirekt mit Micro Xtreme zusammenhängen. Benjamin ist häufig an Scootercontests anzutreffen und er managet alle internationalen Teams von Micro (Team Europe, Team USA, Team Australian). Simon kümmert sich um das Schweizer MX Rider Team und ist zudem als Sales Manager der Französischen Schweiz tätig.

Benjamin Friant
Benjamin wurde in Frankreich geboren, verbrachte aber fast sein ganzes Leben in der Schweiz. Er entdeckte das Stuntscootering im Alter von 15 Jahren und hat nie mehr damit aufgehört. Mit 16 wurde er Profi und gewann einige europäische, französische und Schweizer Titel. Er reist um die ganz Welt um an Wettkämpfen teilzunehmen und den Sport bekannter zu machen. Ausserdem unterrichtet er vorallem in Lausanne und Zürich Nachwuchsrider.

Vor zwei Jahren hat er sogar seine eigene Disziplin kreiert: das Snowscooting! Er hat 6 Jahre damit verbracht in seinem Keller Prototypen herzustellen, bevor er in Zusammenarbeit mit Micro den allerersten Snowpark Scooter Black Ice entwickelte. Videos dazu findet ihr auf Youtube, unter seinem Namen.

Simon Roduit
Er wurde in der Schweiz geboren und begann in Sitten im Wallis mit dem Stuntscootering. In seiner Region wurde er schnell zur Symbolfigur, denn er gewann einige lokale Wettkämpfe und begann, im Wallis Contests zu organisieren. Dann stellte er sich auf eigene Füsse und wurde Präsident der Swiss Scooter Association, wo er die wichtigsten Schweizer Wettkämpfe organisiert. Für Micro ist er ein wichtiger Bestandteil geworden, denn als Manager des Schweizer Micro-Teams betreut er auch viele Events und Ausstellungen in Europa.

 

HAMBURG MIT ARNAUD MARCHENOIR

Benjamin Friant und Arnaud Marchenoir fuhren 2015 anlässlich der Jam „THE CORE“ nach Hamburg. Das Ziel war, unsere neue Produktpalette zu zeigen und etwas frischen Wind in unser Team zu holen. Bei der Ankunft im Skatepark waren die beiden überrascht, über die Vielzahl an Ridern und deren hohes Niveau. Kaum 2 Minuten später stand Arnaud bereits auf seinem Scooter und vollführte Backflips und Frontflips in alle Richtungen. BenJ, der leider verletzt war, filmte Arnaud während des ganzen Wochenendes im Park und in der Street. Arnaud ist der wahrscheinlich originellste Rider der Welt, denn er bringt es fertig, überall und auf allem zu riden. Von der normalen Rampe bis zum ganz gewöhnlichen Kieselstein... Für seine Tricks weiss er seine Umgebung perfekt zu nutzen, egal wo er sich gerade befindet. Seine Videos sind atemberaubend. Unendliche Combos, Backflips bei ganz kleinen Jumps, etc. und so erstaunt es nicht, dass er bei der Jam alle begeisterte. Die jungen Rider waren sogar so beindruckt, dass sie ihn um Autogramme baten Fotos mit ihm machten.

Der Trip endete in Berlin, wo BenJ und Arnaud die Chance hatten, im legendären Mellowpark zu fahren. So eine Art Mini-Woodward mit irren Rampen. Leider mussten sie ihre Session wegen des Regens abkürzen. Sie reisten jedoch mit einer schönen Sammlung von Clips nach Hause, was es BenJ erlaubte, den Film über Arnaud fertigzustellen, den ihr auf YouTube unter „Arnaud Marchenoir In Germany“ finden könnt.
Diese Reise war ein doppelter Erfolg, da BenJ einen der besten Rider Deutschlands rekrutieren konnte: Henry Frempong. Der kleine Kerl steckt voller Überraschungen, und ihr werdet bald auf internationaler Ebene von ihm hören.

 

TIM KÖHLER UND BENJAMIN FRIANT IN HOLLAND

Falls ihr Tim Köhler nicht kennt: Er ist einer der besten Park-Rider Europas. Backflip-Drop, Frontflip-No-Hand und Double-Flair gehören zu seinem Trickrepertoire. BenJ organisierte einen kurzen Trip mit Tim nach Holland, um dort an einem der grössten Park-Wettkämpfe Europas teilzunehmen. BenJ und Tim kamen gegen 19 Uhr im Hotel an, wo sie ihr Gepäck deponierten um dann direkt zum Riden in den 040 BMX PARK zu gehen. Einer der coolsten und besten Parks in denen BenJ je gefahren ist. Und er hat schon viele Parks gesehen auf seinen zahlreichen Reisen (Woodward inbegriffen)... aber es ist schwierig, mit einem so umfassend und gut konzipierten Park zu rivalisieren. Im Handumdrehen war die Kamera ausgepackt, und sie begannen damit, sich gegenseitig zu filmen. Es gelangen ihnen irre Transfers, doppelte Flairs und vieles mehr. Um 22.00 Uhr beendeten die beiden dann die sehr intensive Session. Erschöpft von der lagnen Reise und dem Riden ohne Pause verbrachten sie den Abend im Hotel. Am darauffolgenden Tag war der Park geschlossen, damit die lokalen Rider für den Wettkampf trainieren konnten. BenJ und Tim mussten daher einen anderen Ort finden. Mit Hilfe ihres Freundes Bob Drenth fanden sie einen super Pumptrack, den sie maximal zu nutzen wussten. Tim legte überall Flairs hin, und BenJ, mit grossen Drops vertraut, fand die höchste Stelle des Pumptracks und beschloss zu springen. Ein Drop von etwa 4 m auf eine winzige schiefe Ebene. Ein Irrer...

Am Abend traffen sie dann auf die anderen Rider, alles Freunde, die sie jeweils an den Events wieder sehen. Dann kam der grosse Tag und alle Rider gaben ihr Bestes! BenJ verletzte sich leider bei einem Sturz, was ihn im Wettkampf behinderte, aber Tim war in Topform. Sein Kopf war häufiger unten als oben, er zeigte Bar-Whip-Bar-Whip-Combos und dies alles in 3-6. Echter Wahnsinn. Es war ein gut gefülltes Wochenende und nächstes Jahr kommen sie gerne wieder. Tim und BenJ sind fest entschlossen, noch mehr verrückte Tricks reinzubringen!

 

SNOWSCOOT-SAISON 2014-2015 FÜR BENJAMIN FRIANT

Benjamin Friant ist der weltweit erste Scooterfahrer der mit einem Scooter die Snowparks eroberte! Der dafür entwickelte Snowscooter, sein „Baby“, erblickte letztes Jahr das Licht der Welt (2014). Der Snowparkscooter Micro Black Ice hat nichts mehr zu tun mit den Prototypen Marke Eigenbau, die er vorgängig in seinem Keller herstellte. „Es ist kaum zu glauben, wie stabil und handlich dieser Snowparkscooter ist. Ich bin in Love.“ Mit dem Micro Black Ice kann er nun 22-Meter- Jumps springen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren oder befürchten zu müssen, dass der Scooter in Brüche geht. Zum Riden geht er am liebstn nach Leysin in den Schweizer Alpen. Mit seinen Freunden fährt er jedes Wochenende in die Berge, wo sie irre Momente verbringen. Normalerweise trifft er gegen 10.00 Uhr auf der Piste ein und fährt dann einige Runs, da die meisten Sprünge dann noch gefroren sind. Ausserdem ist es eine wichtige Vorbereitung, um sich mit dem Snowpark vertraut zu machen. Erst gegen Ende des Vormittags, wenn das Eis geschmolzen ist, beginnt er seine waghalsigen Tricks zu vollführen, denn es ist sehr gefährlich, auf gefrorenem Schnee zu springen. Die Stürze sind nicht zu unterschätzen. Nach einer kurzen Mittagspause mit seinen Freunden macht er weiter und er wagt immer höhere und schwierigere Sprünge, solange das Tageslicht reicht. Die Szenerie ist atemberaubend und so lässt er nebst dem Fahren keine Gelegenheit aus zu Fotografieren oder FIlme zu drehen. Das Gefühl von Freiheit in diesen Momenten ist für ihn unbezahlbar. Der Tag ist für ihn dann perfekt, wenn er alle Tricks hingelegt hat und am Ende des Tages nicht verletzt ist. „Ich könnte diese Tage wieder und wieder erleben, es ist mir bewusst, dass dies die schönsten Jahre meines Lebens sind. Ich versuche, möglichst viel davon zu profitieren.“

Tags: Story
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.